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Richtfest für neuen Sportcampus

30.05.2019

Am Dienstag, den 21. Mai 2019, wurde das Richtfest für den ersten Bauabschnitt gefeiert. Die Sporthallen - insgesamt 14 - sollen bereits zum SoSe 2020 auch von den ZHS TeilnehmerInnen genutzt werden können.


Michael Hahn, Leiter des ZHS, (ganz rechts) mit Vertretern der TUM, des Bayr. Staatsministerium f. Wohnen, Bau und Verkehr und des StBA München 2

Trinken für Glück während des Richtspruchs

Baufortschritt in den Sporthallen

42.204 Quadratmeter Grundfläche, 300 Büros, 15 Diagnostikräume, 14 Sporthallen, 12 Hörsäle und 5 Werkstätten wird der Neubau des Campus im Olympiapark (CiO) der Technischen Universität München umfassen. Insgesamt investiert der Freistaat Bayern dafür rund 160 Mio. Euro.

Am Dienstag, den 21. Mai 2019, wurde das Richtfest für den ersten Bauabschnitt gefeiert. Sowohl die Münchner Abendzeitung als auch München.TV berichteten darüber (siehe unten). Gebaut wird der Entwurf des Bregenzer Architekturbüros Dietrich/Untertrifaller mit einem Gebäude aus Holz und Glas. Für Bayerns Bauminister Hans Reichhart vereint der 185 Meter lange und 153 Meter breite Bau eine Vielzahl der Leitgedanken der Bayerischen Staatsbauverwaltung: „Der Neubau wird in vielfacher Hinsicht besonders sein. Nicht nur fügt er sich architektonisch geschickt in die besondere Baukultur des Olympiaparks ein. Er ist auch energiesparend, weil zu 80 Prozent aus Holz gebaut. Das ist bei einem solch großen Gebäude nicht alltäglich und steht für unseren Wunsch, vom Baustoff bis hin zum Betrieb Ressourcen zu schonen. Baukultur und die Qualität des Bauens haben bei uns einen hohen Stellenwert.“

TUM-Kanzler Albert Berger betonte in seinem Grußwort die künftige Bedeutung des Neubaus. „Wir sind mit diesem faszinierenden und funktionalen Bau für die Zukunft bestens gerüstet und können hier die Themen ,Sport und Gesundheit‘ sowie ,Prävention und Rehabilitation‘, die zu den Megathemen unserer Zeit gehören, in Forschung und Lehre effektiv adressieren.“

Für die Sportfakultät der TUM sowie den ZHS entstehen mit dem Neubau zahlreiche neue Möglichkeiten. „Der Neubau ist imposant und durch die Holzbauweise auch sehr lebendig. Durch die Glasfronten, die den Blick sowohl in die Seminarräume als auch in die Sporthallen ermöglichen, wird die Verknüpfung aus Theorie und Praxis in besonderer Weise geschafft. Gleichzeitig lädt die Offenheit zu den Sportanlagen und dem Park ein zur körperlichen Aktivität, die für dauerhafte Gesundheit im Lebensverlauf ein enorm wichtiger Faktor ist,“ sagt Dekanin Prof. Dr. Renate Oberhoffer.

Bis 2023 soll der Neubau fertiggestellt werden. Der Bau erfolgt in zwei Abschnitten. Derzeit werden die Sporthallen errichtet. Diese sollen bereits zum Sommersemester 2020 in Betriebe genommen werden. Anschließend werden die bestehenden Turnhallen abgebrochen und die restlichen Bauteile bis Mitte 2023 ergänzt.

 

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