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Gelungener Probelauf für die WUC Beachvolleyball 2018

17.07.2017

Vom 10. bis 12. Juli empfing der ZHS 73 Teams zur Deutschen Hochschulmeisterschaft auf der neuen Beachvolleyball-Anlage. Als Sieger gingen Wolf/Wolf und Karnbaum/Niemczyk hervor. Die Veranstaltung diente zugleich als Probelauf für die Studierenden-Weltmeisterschaft nächstes Jahr.


Die Medaillenränge der DHM Beachvolleyball 2017

Das Finalspiel der Männer

Das Finalspiel der Frauen

Die Sieger der DHM Beachvolleyball 2017

In der Herrenkonkurrenz ging am Ende der dreitägigen Wettkampfveranstaltung das „Beachvolleyballteam Wolf²“ als Sieger vom Platz. Den Frankfurter Studenten Peter und Georg Wolf gelang bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) in München die Titelverteidigung. Damit verwiesen sie die Münchner Lokalmatadoren Yannic Beck und Tim Noack auf den zweiten Platz. Die hessischen Wolf-Brüder hatten zuvor bereits mit drei klaren 2:0-Erfolgen einen Einstand nach Maß gefeiert. Die erste und einzige Pleite hatte es dann in Match vier mit 0:2 (9:15, 12:15) gegen die späteren Finalgegner Beck und Noack (beide TU München) gegeben. Mit einem hart erkämpften 2:1-Sieg (21:14, 15:21, 15:13) gegen das Duo Herrmann/Kaduk (HS München/LMU München) zogen die beiden Lehramtsstudenten dennoch ins Halbfinale ein. Die Partie gegen den mehrfachen Hallen-Nationalspieler Tom Strohbach (LMU München) und seinen Partner Pablo Karnbaum (TU München), welche bereits die topgesetzten Doranth/Höfer geschlagen hatten, wurde zum echten Krimi. Nach dem ersten verlorenen Satz (17:21) behielten Wolf/Wolf beim engen 23:21 in der Schlussphase von Durchgang zwei die Nerven und sicherten sich mit 15:13 auch den Tiebreak. Im Endspiel gab es dann ein Wiedersehen mit Beck/Noack. „Trotz der Niederlage vorher haben wir aber daran geglaubt, dass wir sie schlagen können“, berichtete Peter Wolf. „Wir haben unsere Taktik deshalb auch nicht geändert, sondern einfach versucht, kompromissloser zu spielen und weniger Fehler zu machen.“ Das Finale endete schließlich relativ deutlich mit 21:15 und 21:18 für die Wolf-Brüder. Ende Juli steht ein weiteres Highlight für die beiden Hessen an: Für Deutschland reisen sie zur Europäischen Hochschulmeisterschaft (EUC) im kroatischen Split. Den dritten Platz im Herrenwettbewerb der DHM Beachvolleyball, die im Rahmen des adh-Wettkampfprogramms vom adh-Gesundheitspartner Die Techniker unterstützt wurde, erreichten die Münchener Studenten Karnbaum und Strohbach.

Bei den Frauen holte Sabrina Karnbaum, 2016 Silbernadelgewinnerin, gemeinsam mit Natascha Niemczyk (beide H:G Berlin) diesmal Gold. Ganz ohne Satzverlust marschierte das Berliner Team durch das Turnier. Im Endspiel besiegte das Duo die beiden Kölner DSHS-Studentinnen Melanie Preußer und Julia Van de Berghen mit 21:18 und 21:16. Zuvor hatten sich Karnbaum und Niemczyk nach einem harten Kampf im Halbfinale durchgesetzt: Gegen Lena und Sarah Julia Overländer (HS Bonn-Rhein-Sieg/Uni Düsseldorf) erzielten die beiden Goldnadelgewinnerinnen zwei knappe 21:19-Erfolge. Das Overländer-Duo durfte sich immerhin über die bronzenen Siegernadeln freuen.

Neben dem sportlichen Wettbewerb zwischen den Hochschulen, kam der diesjährigen DHM Beachvolleyball in München noch eine ganz besondere Bedeutung zu: Der studentische Wettkampf auf nationaler Ebene in diesem Jahr war bereits ein Probelauf für die gleiche Veranstaltung auf internationaler Ebene im kommenden Jahr. Vom 9. bis 13. Juli 2018 richtet die TU München gemeinsam mit dem adh die Studierendenweltmeisterschaft (WUC) Beachvolleyball aus. Zu dieser Veranstaltung werden jeweils 32 Männer- und Frauenteams aus aller Welt in München erwartet.