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Münchner Tischtennisspieler schmettern sich zu mehreren Medaillen

17.06.2017

Bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft Tischtennis vom 9. bis 11. Juni holten die Münchner Teilnehmenden insgesamt fünf Medaillen.


Siegerehrung Teamwettbewerb Damen: Kahler/Maier 3. Platz

Mixed Achtefinale: Becker/Kahler (links) gegen Dudek/Maier (rechts)

Einzel Achtefinale: Becker (links) gegen Luchner (rechts)

Siegerehrung Einzelwettbewerb Herren (v.l nach r): Walther (2.Platz), Luchner (1.Platz), Reichelt und Dudek (3.Platz)

Stolze DHM Sieger im Doppel: Michael Dudek (links) und Jonas Becker (rechts)

Nach 2014 und 2015 fand die DHM Tischtennis in diesem Jahr wieder in Hamburg statt. Man reiste mit guten Erinnerungen an, da dort bisher immer Platzierungen geholt werden konnten. Da der bisherige Organisator dieser Reisen nicht mehr teilnahm, übernahm TUM Student Christopher Triep diese Funktion: “Anfangs war es ungewohnt für mich, aber da ich als Abteilungsleiter schon etwas Erfahrung im Organisieren habe, lief es mit der Hilfe des ZHS am Ende alles gut ab.”

Los ging es am Freitag mit dem Mannschaftswettbewerb der Damen. Im Halbfinale noch gegen die Do Thi Schwestern von der Uni Leipzig klar unterlegen, erkämpften sich die Kombination Kahler/Maier den 3. Platz gegen die Vorjahressieger von der Uni Marburg und eröffneten damit den Medaillenregen bei der DHM. Am Samstag ging es mit dem Mixedwettbewerb weiter. Gleich im Achtelfinale kam es zum Münchner Duell zwischen Becker/Kahler und Dudek/Maier. In einem spannenden Spiel konnte sich die Paarung Dudek/Maier mit 18-16 im Entscheidungssatz durchsetzen. Doch im Viertelfinale war mit 0-3 Endstation gegen das topgesetzte Mixed-Doppel Walther/Schröder. Dieser Wettbewerb sollte jedoch der einzige Wettbewerb bleiben, bei dem es für die Münchner nichts zu holen gab. In den anschließenden Einzelwettbewerben sorgte unter anderem Sophia Kahler im Achtelfinale mit dem Sieg gegen Yuko Immamura, einer der Turnierfavoritinnen, für eine Überraschung. Ihr in nichts nachstehend, sicherte sich auch Michael Dudek mit einem Sieg gegen den besser platzierten Trocka von der Uni Karlsruhe den Einzug ins Viertelfinale. Jonas Becker musste im Achtefinale dem stark aufspielenden Lukas Luchner von der Uni Freiburg zum Sieg gratulieren.

Parallel zum Einzelwettbewerb ging die Doppelkonkurrenz los. An Position 3 gesetzt, erhoffte sich das neuformierte Duo Becker/Dudek eine Medaille. Bis ins Viertelfinale ohne Mühe vorgedrungenen, mussten sie sich gegen die Freiburger Paarung Luchner/Goetschi einen harten Kampf liefern, um mit einem knappen 3-2 Erfolg das Ticket für das Halbfinale zu sichern. Eine weitere Medaille war damit sicher für die Münchner.

Die Serie der großen Überraschungen ging am Sonntag, dem finalen Tag, nahtlos weiter. Sophia Kahler bestätigte ihre gute Form und zog ins Halbfinale ein. Dort war allerdings bei der 0-4 Niederlage gegen die spätere Siegerin Yvonne Kaiser Schluss: “Als Favoritenschreck bin ich nicht unbedingt bekannt, obwohl ich bessere Spieler bisher immer ärgern konnte. Dieses Mal war aber das Glück auf meiner Seite und mich freut es umso mehr, dass es am Ende zu einer Medaille gereicht hat” zeigte sich Sophia Kahler zufrieden. Ganz ähnlich erging es Michael Dudek, der bei der DHM immer wieder zur Höchstform aufläuft. Im Viertelfinale verwies er den an drei gesetzten Marc Rode von der Uni Saarbrücken mit 4-2 in die Schranken. Im Halbfinale sah es bei einer 2-0 Führung sogar fast so aus, als ob er erstmals in seiner bisher 9-jährigen DHM Karriere in ein Finale einziehen könnte, am Ende entschied der spätere DHM-Sieger Lukas Luchner jedoch das süddeutsche Duell mit 4-3 knapp für sich. Besser machte es Michael Dudek mit seinem Partner Jonas Becker im Doppelwettbewerb, bei dem sie sich bis ins Finale kämpften. Im Finale sah es bei einem 1-2 Satzrückstand und 5-8 im 5. Satz zunächst nicht nach einem Sieg aus, doch durch eine abgeklärte Schlussoffensive gelang es dem Doppel Becker/Dudek den Titel zu sichern und somit der größte Erfolg in ihrer DHM Karriere. “Ich habe mir schon gedacht, dass unser Doppel gut harmonieren könnte, obwohl wir noch nie miteinander gespielt hatten. Wir kennen uns von gemeinsamen Trainingseinheiten und wir beide sind im Aufschlag-/Rückschlagspiel sehr sicher” erklärte Jonas Becker das Erfolgsgeheimnis.